Historisches

Von den Anfängen bis 1990

28. Jahrestagung der Freien Waldorfschulen in Berlin 1990

Bestrebungen, in Berlin einen Waldorfkindergarten einzurichten, reichen bereits in die Mitte der 50er Jahre zurück. Eine erste Planung gab es innerhalb der Rudolf Steiner Schule Berlin im Zusammenhang mit einem Hort. Diese Wünsche ließen sich jedoch wegen des chronischen Raummangels der stürmisch wachsenden Schule nicht verwirklichen.

So entstand der erste Waldorfkindergarten 1958 aus dem Wirken einer Elterninitiative heraus - außerhalb der Schule.

Entwicklung der Waldorfkindergärten in Berlin und Brandenburg seit 1991

Die Anfänge des Waldorfkindergarten Pankow reichen bis ins Jahr 1981. Unter dem Dach der Christengemeinschaft trafen sich damals Kinder einmal wöchentlich im „Pankower Spielkreis“ und in der „Märchenstunde“.

Gleich nach der Wende setzten sich Eltern für die Gründung eines Waldorfkindergartens ein und im Herbst 1990 konnten die ersten Kinder betreut werden. Schon bald wurden in der dann bezogenen Gründerzeitvilla, mit großem Gartengrundstück, mitten im ehemaligen Regierungsviertel Ost-Berlins, 45 Kinder in drei Gruppen betreut.